ERLEBNIS-
PÄDAGOGIK

Ansprechpartner

BRANDENBURGER KINDERLAND

Die Jugendhilfe GmbH

 

Sebastian Pernitzsch

Gutshof 1

D-16259 Wriezen OT Schulzendorf

Telefon: +49 (0)173 21 70 771

Email: spern@brandenburgerkinderland-jugendhilfe.de

Camping in the Wilderness

ERLEBNISPÄDAGOGIK

Angebot erfolgt auf Anfrage in allen unseren Einrichtungen oder auch außerhalb.

Handlungsorientierung & Ganzheitlichkeit

Im Mittelpunkt des Lernprozesses steht die tätige Ausein-andersetzung mit einer Aufgabe, wobei Erfahrungen selbst gemacht werden müssen. Wissen, Fähigkeit und Werte werden über direkte Erfahrungen erarbeitet und vermittelt. Unter Ganzheitlichkeit ist zu verstehen, dass alle Dimensionen des Menschen angesprochen werden, das heißt Körper, Geist und Seele.

Lernen in Situationen mit Ernstcharakter

Von besonderer Bedeutung für das Setting ist in einer erlebnispädagogischen Maßnahme der Ernstcharakter einer Situation. Es müssen Lernsituationen gefunden werden, deren Charakter derart beschaffen ist, dass sich Aufgaben und Anforderungsstruktur als natürlicher Sachzwang ergeben.

Gruppenorientierung

Erlebnispädagogik stellt sich überwiegend als gruppen-pädagogisches Angebot dar. Sozialpädagogische Angebote zielen dabei auf die Förderung von sozialen Kompetenzen und Kooperationsfähigkeit durch das Arrangement von Lernsituationen, die verdeutlichen, dass Zusammenarbeit notwendig ist.

Erlebnischarakter

Die bisher genannten Merkmale ließen sich auch in alltäglichen Situationen konstruieren. Charakteristisch für die Erlebnispädagogik ist, dass die Lernsituationen außergewöhnlich sind, das heißt vielfältig, nicht alltäglich, real und ernsthaft sein müssen, um so Grenzerfahrungen zu ermöglichen. Ungewöhnliche und außerordentliche Situationen erhöhen die Chance, dass aus einem Ereignis ein nachhaltig wirkendes Erlebnis wird. Deshalb findet Erlebnispädagogik mit Distanz zum Alltag statt.

Freiwilligkeit

Jeder Mensch muss selbst entscheiden, ob er an einer erlebnis-pädagogischen Maßnahme teilnehmen will oder nicht.

Das Prinzip der Freiwilligkeit geht davon aus, dass Lernerfolge nicht erzwungen werden können und deshalb abhängig von der Motivation und Wahlfreiheit des Einzelnen sind. Die Aufgabe der Erlebnispädagogen besteht darin, die Teilnehmer zu ermutigen und anzuspornen, sich in die Lernsituation zu wagen. Die endgültige Entscheidung wird von dem Teilnehmer selbst getroffen und muss vom Pädagogen akzeptiert werden.